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des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) vor.
Samstag, kurz vor 16 Uhr: Die Stimmung in der Friedrichstadt ist Bestens.
Im Abstiegsduell gegen Lipsia Eutritzsch führt der DSC zur Pause mit 2:0. Die Schwarz-Mohnroten sind gegen den Aufsteiger nicht unbedingt besser, aber effektiver und cleverer. Ein frühes Tor durch Robert Roch, ein spätes durch Timon Weigel und starke Paraden von Marius Kuhl machen die Tür zum Klassenerhalt ganz weit auf.
Eine Stunde später: Der DSC ist in Schockstarre. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit sind ausgeglichen. Farai Elmadbouk vergibt die beste Chance für den DSC, sein Schuss landet nur am Pfosten. Mit dem 3:0 wäre das Spiel wohl durch gewesen.
Stattdessen hebelt ein Chipball in der 61. Minute unsere Abwehr aus: Anschlusstreffer für die Leipziger. Nur 5 Minuten später will der Schiri ein Handspiel von Benno Sternhagen am Strafraumrand gesehen haben. Marius Kuhl ist dran, aber der Ball im Tor. Und noch einmal 4 Minuten später schon wieder Elfer, diesmal nach einem angeblichen Foul von Farai: Leipzig führt plötzlich. Dass dem DSC in dieser Phase zwei Foulelfmeter verwehrt werden, macht es nicht besser.
Der DSC wirft nun alles nach vorne. Aber Lipsias Abwehr hält. Zudem hat der DSC Glück, dass ein Konter der Leipziger nicht zum 2:4 führt. Am Ende steht trotzdem die bittere wie unnötige Niederlage.
Ein Sieg hätte Lipsia endgültig hinter uns gehalten und vielleicht schon zum Klassenerhalt gereicht. Jetzt wird das Stadion-Heimspiel gegen Borea am Mittwoch zum absoluten Abstiegs-Endspiel. Das Webradio wird leider nicht dabei sein können. Vielleicht ein gutes Omen.
Wer das Spiel noch einmal hören möchte, findet es im Archiv.
Dresdner SC: Kuhl – Elmadbouk, Nguyen, Hot, Schickor, Rau – Lehmann (58. Telle), Nitzsche (46. Sternhagen), Goncalves Franco (90.+4. Groth) – Roch, Weigel (69. Mann)
SV Lipsia Eutritzsch: Baum – Husar (79. Kuhn), Meyer, Bormann, Stöckmann – Wild (79. Lange), Lohmeier, Wüstner, Ferlemann (58. Schilling) – Dimitriiev (83. Knoebel), Havel
Tore: 1:0 Roch (8. Min), 2:0 Weigel (45.+2. Min), 2:1 Dimitriiev (61. Min), 2:2 Dimitriiev (HE/66. Min), 2:3 Schilling (FE/70. Min)
Zuschauer: 213
In Sachen Abstiegsregelung sind die Fronten (fast) geklärt: Es wird in der Sachsenliga zu 99% vier Absteiger geben. Lediglich der bis Mittwochabend noch mögliche Zwangsabstieg von 1860 München könnte hier noch etwas ändern. Wir sollten uns aber darauf einstellen: Nur Platz 12 rettet den DSC.
Am vergangenen Wochenende hat unser DSC für diesen 12. Platz schon einen wichtigen Schritt getan. Dank des Punktes in Riesa sind wir im Vierkampf um den Klassenerhalt derzeit nach Punkten vorne und haben die beste Tordifferenz. Doch wir müssen unbedingt nachlegen. Und zwar schon am Samstag!
Dann empfängt der Dresdner SC mit Lipsia Eutritzsch einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Aufsteiger aus Leipzig steht aktuell mit 21 Punkten und 35:66 Toren auf Platz 14, hat also die schlechtesten Ausgangsbedingungen in dem Vierkampf.
Lipsia ist aktuell seit 7 Spielen sieglos, hat in der Phase aber auch nahezu alle Top-Teams der Liga gespielt. Vergangene Woche gab es ein durchaus knappes 2:4 gegen Rabenstein. Auch gegen Laubegast und Riesa hielten die Leipziger lange mit. Zudem ist Lipsia eins von nur zwei Teams in der Rückrunde, denen ein Tor gegen Dynamo gelang.
Schlüsselspieler ist Trainersohn Milan Havel, mit elf Toren auch der mit Abstand beste Torschütze der Leipziger. Auf ihn muss unsere Abwehr besonders aufpassen.
Im Hinspiel trennten sich beide Teams auf dem grenzwertig zu bespielenden Platz in Leipzig-Eutritzsch mit 1:1. Robert Roch hatte die Führung von Maximilian Stöckmann ausgeglichen. Danach hatte der DSC gute Chancen und zudem Pech, als ein reguläres Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung abgepfiffen wurde.
Im Rückspiel am Samstag muss nun ein Sieg her. Ein Selbstläufer wird das Spiel nicht. Schafft unser Team aber einen genauso couragierten Auftritt wie in Riesa, dann könnte der DSC einen ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
Anpfiff ist am Samstag um 15 Uhr. Achtung: Da das Stadion anderweitig belegt ist, wird auf Platz 6 gespielt. Eine von beiden Teams geplante Verlegung auf den Freitagabend scheiterte leider am Veto der Stadt.
Los geht´s am Samstag den 06.06.2026, gegen 14:45.
Die Störnummer für dieses Spiel lautet: 01578/1931576.
Von Platz 6 meldet sich Benny.
Der Dresdner SC hat im letzten Auswärtsspiel der Saison ein überraschendes und extrem wichtiges 1:1 bei Stahl Riesa eingefahren. Im Flutlicht-Kick am Freitagabend zeigten die Schwarz-Mohnroten eine starke Leistung belohnten sich mit einem Punkt.
Zu Beginn hatte der DSC zwei Mal Glück. Zunächst retteten Emilio Rau, direkt danach traf Riesa den Außenpfosten. Nach einer viertelstunde kamen die Gäste aber besser in die Partie und durch Roch, Hot und Franco zu den ersten guten Chancen. Doch bis zur Pause wollte der Ball nicht ins Tor, der DSC hatte sich das Remis mehr als verdient.
Auch im zweiten Abschnitt gehörte die erste gute Chance den Gastgebern, danach übernahm aber der DSC endgültig die Initiative. Rau, Elmadbouk und Weigel scheiterten zunächst noch, in der 71. Minute machte es Letzterer dann besser: 1:0 für den DSC. Fast hätte Emilio Rau das 2:0 nachgelegt, doch einmal mehr war der vielleicht beste Keeper der Liga da.
Das rächte sich leider schnell. Nach 76 Minuten war der DSC hinten einmal unkonzentriert. Long fälschte eine Flanke unglücklich ins eigene Tor ab. Doch der bittere Ausgleich brach den DSC nicht. Die Friedrichstädter drängten auf die erneute Führung, mussten dabei aber aufpassen, nicht noch in einen Riesaer Angriff zu rennen.
Am Ende bleibt es beim 1:1, mit dem sich der DSC wieder auf Platz 11 schiebt und damit drei Spieltage vor Schluss wieder gute Karten im Abstiegskampf hat. Und das, obwohl nach diesem Wochenende vier Absteiger fast sicher sind. Am Freitagabend waren sich jedoch alle Fans einig: Mit so einer Leistung holen wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt aus eigener Kraft!
Wer das Spiel noch einmal hören möchte, findet es im Archiv.
BSG Stahl Riesa: Hauswand – Baumann (82. Reisky), Kost, Seher – Skala, Schmidt, Kant, Fricke, Lieschen – Benda, Müller (72. Janek)
Dresdner SC: Kuhl – Elmadbouk, Nguyen, Hot, Schickor, Rau – Lehmann (90.+1. Telle), Nitzsche (84. Mann), Goncalves Franco – Roch, Weigel (87. Urbanek)
Tore: 0:1 Weigel (71. Min), 1:1 Nguyen (ET/76. Min)
Zuschauer: 326
Bereits am Freitagabend wartet auf unseren DSC das nächste Spiel gegen ein Topteam der Sachsenliga. Unter Flutlicht treten die Schwarz-roten bei der BSG Stahl Riesa an. Nach Dynamo und Laubegast also gleich die dritte Mammut-Aufgabe hintereinander.
Stahl ist zwar aktuell „nur“ Sechster der Landesliga, war bis Ostern jedoch mittendrin im Aufstiegsrennen. Dann erwischte es unseren Gegner jedoch. Bereits zum Ende der Hinrunde verlor Stahl das Heimspiel gegen Markranstädt am „grünen Tisch“, nachdem ein Zuschauer den Linienrichter mit einem Becher beworfen hatte.
Dann spielte sich Stahl zu Beginn der Rückrunde wieder vorne ran und zog im Sachsenpokal sensationell ins Halbfinale ein. Doch dann folgten aufgrund von Nachholspielen und Pokal plötzlich sieben Spiele mit mehreren englischen Wochen. In denen ging es auch noch gegen die Top-Teams der Liga. Ein paar Verletzte, ein paar Sperren… Stahl lief am Ende auf der letzten Rille und verlor den Anschluss nach ganz oben.
Inzwischen ist das Team jedoch „leider“ wieder in Form. Zuletzt gab es klare Siege gegen Borea und bei Handwerk Rabenstein. Und jetzt kommen wir…
Riesa hat mit Christopher Hauswald den vielleicht besten Keeper der Liga, vorn steht mit Jaroslav Benda eine echte „Kante“ im Sturm. Der langjährige Radebeuler hat 10 Mal getroffen, übertroffen nur noch von Janek Christian Müller, der zwölf Mal traf.
Das Hinspiel verlor unser DSC deutlich mit 0:3, in der Vorsaison gab es in Riesa ein 1:2, dazu zwei Heimsiege im Pokal und in der Liga.
Eine erneute Überraschung gegen Stahl wäre im Abstiegskampf Gold wert, ist aber ehrlich gesagt nicht allzu wahrscheinlich. Umso wichtiger ist es, das Spiel möglichst eng zu halten. Zwischen Platz 11 und 14 liegen aktuell nur drei Punkte, da kann es am Ende auch auf die Tordifferenz ankommen.
Los geht´s am Freitag den 29.05.2026, gegen 19:20.
Die Störnummer für dieses Spiel lautet: 01578/1931576.
Aus Riesa meldet sich Benny.
Nach dem unglücklichen Hinspiel hatte der eine oder andere DSC-Fan gegen Laubegast auf einen Punkt gehofft, am Ende wurde es eine deutliche Niederlage. Gegen einen Gegner, der derzeit in absoluter Topform ist und zuletzt Riesa, Taucha und Rabenstein schlug, verlor der DSC am Mittwochabend mit 0:4.
Dabei hatten die Friedrichstädter vor stolzen 669 Zuschauern zu Beginn sogar mehr vom Spiel. Doch einmal mehr nutzte der DSC beste Chancen nicht. Entweder zielten unsere Angreifer zu ungenau (Moritz Mann, Long Nguyen), legten sich den Ball zu weit vor (Robert Roch) oder verpassen den Abschluss (Farai Elmadbouk). Und dann ist Laubegast eben ein Spitzenteam, das auch mal ohne Großchance trifft. Nach 35 Minuten klärt Marius Kuhl einen Laubegaster Angriff stark zur Ecke. Die köpft Benno Sternhagen dann aus dem Strafraum. Doch dort steht Phillipp Wappler, der den Ball volley ins Eck hämmert. Zur Pause hätte sich der DSC mindestens einen Punkt verdient gehabt.
Nach dem Seitenwechsel war der Unterschied dann leider deutlicher. Laubegast ließ nicht mehr so viele DSC-Angriffe zu und war vorne eiskalt. Am Ende vier Gegentore geben den Spielverlauf eigentlich nicht wieder, zumal der zwischenzeitliche Anschluss des DSC durch Farai zumindest fragwürdig wegen Stürmerfouls zurückgepfiffen wird.
Die Friedrichstädter bleiben also ohne Punktgewinn und müssen nun am Wochenende auf günstige Ergebnisse der Konkurrenz hoffen. Das nächste Pflichtspiel findet erst am 29. Mai in Riesa statt. Leichter wird es wohl auch dort nicht.
Wer das Spiel noch einmal hören möchte, findet es im Archiv.
Dresdner SC: Kuhl – Scheiblich (83. Telle), Nguyen, Hot, Schickor, Sternhagen (76. Nitzsche) – Roch (46. Longoria Pena), Lehmann, Rau, Mann (65. Groth) – Elmadbouk
FV Dresden Laubegast: Wagner – Merkel (89. F. Wappler), Seifert, Husni, Müller – Höft (71. Scholze), Pohle (83. Riemer), P. Wappler, Kaplan, Lempe (71. Oehmig) – Geißler (83. Am Ende)
Tore: 0:1 P. Wappler (36. Min), 0:2 Geißler (69. Min), 0:3 Pohle (73. Min), 0:4 Kaplan (80. Min)
Zuschauer: 669
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